Kapitel 16 - Rescue Mission

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Der Wind zerrte an den Rotorblättern. Es war ein Kampf. Ich dachte, dass ein Apache wohl die bessere Wahl gewesen wäre… Aber nun war es zu spät, da mussten wir jetzt durch.

    „Alpha-Lima-Tango-2-32, für Luftraumkontrolle Charlie!“
    „Luftraumkontrolle Charlie hört, alles in Ordnung bei Ihnen?“
    „Etwas windig hier, aber es geht! Wir erreichen in 2:34 min das Ziel.“
    „Verstanden, wir sperren den Luftraum. Obwohl das eigentlich unnötig ist. Bei dem Wetter! Charlie Ende und aus!“
    „Danke! Alpha-Lima-Tango-2-32, Ende und aus!“

    **********************

    In den zwischen Zeit bei den Wanderern…


    „Hey Anton, hörst du das?“
    „Ja, Horst! Hört sich an wie ein Heli!“
    „Der Pilot muss nicht mehr ganz dicht sein!“
    „Sei still, gib die Lampe her und lass uns Signale geben.“
    **********************

    „Tom, da vorne! Licht!“
    „Stimmt, Coby! Ich schalte mal die Suchscheinwerfer ein. … Ladys and Gentleman, wenn sie nun rechts aus dem Fenster sehen, haben sie einen herrlichen Blick auf 5 nasse Wanderer die gerettet werden wollen.“
    „Gut, ich öffne schon mal die Seitentür!“ – Die gute Lara, immer bei der Sache. So ist das toll.

    „Wer geht runter?“
    Das kam von Ronald, man hörte, dass er nicht darauf erpicht war runter zu gehen.

    Ich beruhigte ihn:
    „Ich mach das. Ich war bei der Marine, ich bin das gewöhnt.“

    „Gut, Ronald nach vorn. Manuele, Lara ich komme nach hinten. Abseilgeschirr be-reithalten!“
    „Alles klar, Captain Wagemut!“

    Ich stieg nach hinten, Coby Lawrence übernahm den Heli. Der Techniker kletterte nach vorn und wurde Co-Pilot. Als ich hinten war, streifte ich mir das Sicherungsge-schirr über. Dann zogen die Damen alles fest. Eins ist sicher, sachte waren sie nicht dabei. Ich holte derweil die Steuerung für die Winde aus einem Kästchen.
    Eine Stimme tönte aus dem OF: „Automatische Stabilisierung aktiv!“ Aber viel stabi-ler wurde es irgendwie nicht. Nein, es ging abwärts.
    „Cockpit, was ist da los?“
    „Keine Ahnung, Sir“, ließ Ronald verlauten, „ Wir werden schwerer! Sagt der Compu-ter…!“

    Mit dieser Info war alles klar. Während wir alles vorbereiteten kam Wasser durch die offene Tür. Ich brüllte einen Befehl:
    „Alle festhalten! Coby! Scharf rechts in die Kurve legen, das Wasser muss raus!“
    „Ok! Scharf rechts!“

    Nachdem der Befehl ausgeführt war, war es wenigsten etwas besser…

    „Also Leute. Ich hacke mich ein! Alles bereit machen für Empfang der Gäste. Schließt die Tür soweit es geht. Und schaufelt das Wasser irgendwie raus! Ich bin dann mal weg.“ Mit diesen Worten ließ ich mich fallen. Das System war so eingestellt, dass es eine zehntel Sekunde später Seil gab. Ein Laser hatte zuvor die Höhe über der Stelle gemessen an der ich Sekunden später stehen würde! So konnte ich nicht aufschlagen. Ich kam unten an.

    „Griaß God, zame!“ Kam ich in Schwarzwälder Dialekt an. „Brauchen Sie vielleicht ein Taxi?“
    „Wär nüt schlächt…“
    „Mir habe leider nur kei Kleigeld do!“
    Ich beruhige ihn: „Dös macht nüt! So jetzt wird es ernst. Wer will als erstes?“
    Ich hatte einen Streit erwartet, aber: Die Männer spielten eine Runde „Schere, Stein, Papier“ und die Sache war geritzt. Der erste kam auf mich zu. Ich gab ihm eine Schlinge und funkte nach oben:
    „Verstärke, den Auftrieb. Erstes Packet kommt!“

    Ich zog wie vereinbart am Kabel, dann ging es nach oben. Ein herrliches Gefühl. Ich war tropfnass. Dann waren wir da. Die beiden Ärzte wickelten den Mann in eine De-cke während ich wieder nach unten fuhr. Die Prozedur wiederholte sich noch 4-mal. Dann war es geschafft. Als ich zum letzten Mal wieder hoch kam, war ein Unheil ver-kündender Ton zu hören.

    Biep, Biep, Biep…
    „Was zur Hölle ist hier los?“
    „Der Computer meint, dass wir hier schnellstens verschwinden sollten!“
    „Gute Idee. Wär ich nie selbst drauf gekommen.“ Ich übernahm wieder das Ruder. Ronald hatte Platz gemacht und selbst Initiative ergriffen. Er schloss die Tür.

    „Alpha-Lima-Tango-2-32 an Uniklinik Freiburg kommen!“
    „Freiburg hört!“
    „Wir landen bei Ihnen! Haben 5 unterkühlte Wanderer dabei. Ende!“
    „Verstanden, halten für Sie frei. Ende und Aus“
    mfg CIA JOE
    Danke an SLP Design für den Avatar!

    2.633 mal gelesen