[Kapitel 4] Stirb langsam extreme

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Marshall war ganz aufgeregt. »Wir haben sie! «
    »Wen haben wir? « fragte ich nach. »Na die Bombenleger. Jedenfalls eine kleine Gruppe von ihnen. Sie halten sich immer noch hier in Köln auf. «
    Ich guckte ungläubig. Dann schüttelte ich den Kopf. »Terroristen die so einen Anschlag geplant haben sind intelligent genug direkt abzuhauen. Außer...«
    Mir blieb die Zunge im Hals stecken. Wenn das stimmt was ich dachte, mussten wir uns beeilen. »Los! Pack deine Sachen und ruf die SWATAF!«
    Die Special Weapons And Tatctics Against Terorists And Felons, kurz SWATAF, war im Augenblick die beste Methode um die Verbrecher gefangen zu nehmen. Ich gründete diese Untergruppe des SWAT in meinem Zuständigkeitsbereich, da es seit meiner Ernennung immer wieder zu Terroranschlägen kam. Kein Wunder warum der Sektor 1111 in den Rankings mit der größten Verbrecherrate immer ganz oben in der Liga mitspielte. Aber durch viele Entscheidungen, unter anderem durch die Gründung des SWATAF, war mein Bezirk auch immer vorne dabei, wenn es um Verbrechensaufklärung ging. Sie waren nur mir untergeordnet und keinem anderen. Für jeden Polizisten war es die größte Ehre in der SWATAF zu dienen. In sie kamen nur die Besten der Besten.

    Und um diese Terroristen nun zu schnappen brauchte ich DIE besten Polizisten und Polizistinnen die es in meinem Sektor gab. Also ging es los. Marshall und ich zogen uns Schutzwesten an und sprangen in einen schwarzen Porsche 956.
    Mit Bauchlicht und Martinshorn ging es durch enge Straßen und Kurven bis wir kurz vor Eintreffen der besagten Wohnung alles ausschalteten und ab da, ganz normal und langsam fuhren. Über Funk gab ich an mein Team durch »Team Alpha und Team Bravo hier Eagle One! « »Alpha hört! « und »Bravo hört! « kam es mir entgegen. »Also gut der Plan sieht wie folgt aus. Team Alpha positioniert sich an der Angela-Merkel-Straße und Team Bravo nimmt Stellung in der Gerhard-Schröder-Straße so dass man euch nicht direkt von der Konrad-Adenauer-Straße sieht. Wir fahren in die Straße rein. Jetzt zu den örtlichen Gegebenheiten: Zielpersonen 5 Stück. Aufenthaltsraum linke Straßenseite Nummer 13, 1 OG. « »Verstanden« kam von beiden Teams. Dann warteten Marshall und ich bis beide Squads auf Position waren. Es fühlte sich an wie eine Ewigkeit bis endlich von beiden Mannschaften das Codewort kam. Ich guckte Marshall an und er mich. Wir beide nickten entschlossen. Also gut, dachte ich und griff zum Funkhörer. »Hier Eagle One an alle Einheiten! Protokoll 3. « Protokoll 3 beschrieb eine Vorgehensweise. Es gab insgesamt 10 Stück. Protokoll 3 sah zwei Scharfschützen in der gegenüberliegenden Wohnung auf der anderen Straßenseite vor und 2 Trupps á 4 Mann ausgerüstet mit Blend- und Rauchgranate, Schutzschild, M16A20 und einem Rammbock.

    »Hawk 1 stay«, »Hawk 2 stay« kam es aus meinem Kopfhörer. Die Scharfschützen waren also bereit. Ich fragte »Wie viele Zielpersonen könnt ihr entdecken? « »Drei Stück. Alle schwerbewaffnet. Sind markiert« gaben die zwei Scharfschützen mir zu verständigen. In der Zwischenzeit hatten sich Team Alpha und Bravo am Hauseingang eingefunden und bezogen Stellung. Sie warteten nur noch auf mein Kommando. Ein einfaches Handzeichen. Zuerst aber blickte ich in die Gesichter meiner Männer. Jedem sah ich ihre Entschlossenheit an aber auch ein bisschen Angst. Denn so ein Einsatz ging nicht immer gut. Sie hatten alle schon einen oder mehrere Kollegen verloren. Dann viel mir ein junges und neues Gesicht auf. Er trug den ersten Schutzschild, war für diese Truppe eigentlich viel zu jung und in seinen Augen sah ich die meiste Furcht. »Hey Sie!« Anscheinend wusste er sofort, dass er gemeint war. »Jawohl Commander? « fragte er. »Wie heißen Sie? « Er antwortete »Private John Smith. « Ich nickte. »Ihr erster Einsatz? Sind ziemlich jung für die SWATAF. «
    Jetzt nickte John. »Seit 3 Monaten dabei bisher aber noch keinen Einsatz, aber entschlossen diesen Dreckskerlen in den Arsch zu treten! « Mir lief ein Lächeln über die Lippen und die Anderen konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Ich nickte nochmal bestätigend. »Sehen Sie nur zu, dass Sie keine Kugel abbekommen. « »Keine Sorge Sir! Ich bin nicht umsonst in dieser Einheit. « Da hatte der Junge recht. Also gab ich es ich das Zeichen.

    Ein Veteran in diesem Geschäft, Björn Anderson und Captain der SWATAF stieß die Tür auf. Doch sofort schrie er »BACK!!! BACK!!! BACK!!! « Es war ein Befehl dafür, dass dort im Treppenhaus eine Bombe war die jeden Moment hochgehen könnte. Sofort liefen alle auf die andere Straßenseite und nahmen Deckung hinter den Autos. Gerade noch rechtzeitig schafften es alle, denn da ging auch schon die Bombe hoch. Die Sprengkraft war relativ gering. Nur so dass alles Leben im Flur getötet wurde. Daran erkannte ich, dass die Bombe ein Experte gebaut hatte. »Hier Hawk 1! Eagle 1 alles okay?« »Ja uns allen geht es gut. « »Das ist gut aber ich habe nicht so gute Nachtrichten. Zielpersonen verbarrikadieren sich. Sofort nachdem ihr in Deckung gegangen seid, haben die alle Fenster mit Metallplatten zu gemacht. In den Platten befinden sich Mündungen. Sicherlich um damit auf die Stra...«
    Weiter kam der Schütze nicht, denn die Terroristen eröffneten das Feuer auf uns. Ich schrie »SCHIESST ZURÜCK SOFORT!!! « Außerdem forderte ich Verstärkung an. Da ich davon ausgehen konnte das die nationale Sicherheit gefährdet war, forderte ich die militärische Spezialeinheit der Vereinigten Welt an.
    Tu dolor es mi dolor y mi dolor es tu dolor.

    1.101 mal gelesen